Traunseewoche: Yngling AUT-233

Traunseewoche: Yngling AUT-233

Regattabericht Yngling AUT-233
Traunseewoche Yngling
vom 10.05.2018 – 12.05.2018

Die Vorbereitungen für dieses Event starteten für uns bereits zwei Tage vorher mit kranen des Bootes auf den Hänger.

Am Donnerstag den 10.05. war Anreisetag. Wie erwartet präsentierte sich der Traunsee im Postkartenwetter. Aufbau, Kranen und die Box beziehen verliefen ohne gröbere Probleme, einzig unsere neu eingebaute Lenzklappe bereitete mir Sorgen ob sie wirklich über 3 Tage dicht bleibt.

Bei der Steuermannbesprechung anschließend zeigte sich ein Kurs mit ersichtlich großem Interpretationsspielraum. Die Leetonne war nicht zugleich die Starttonne, es gab eine eigene Starttonne (gleichzeitig auch die Zieltonne), leider in der gleichen Farbe. Auch auf Anfrage eines Kollegen konnten wir die Wettfahrtleitung nicht umstimmen die Starttonne in rot zu legen.

Gleichzeitig mit uns fuhren im selben Kurs zeitlich versetzt die H26, hier gab es über die kompletten 7 ausgetragenen Wettfahrten keine Berührungsprobleme, zumindest nicht bei uns.

 

Erster Wettfahrtstag:
Schon beim Auslaufen konnten wir erkennen, dass diese Wettfahrt mit sehr wenig Wind verwöhnt würde. Zwei Wettfahrten wobei die zweite nach 2 Runden an der Leetonne abgehupt wurde.

Bei der zweiten Wettfahrt ist uns der Spibaumendbeschlag abgebrochen, sehr bedauerlich, wir hatten keinen Ersatz mit. Für den nächsten Morgen war für uns improvisieren angesagt. Gott sei Dank hatte Bernhard Prange einen Ersatz mit den er uns leihen konnte. Vielen Dank auf diesem Weg an Ihn.

Abendgestaltung wurde im SCA Clubgebäude abgehalten, unglaublich – die haben eine Gastroküche mit fix angestelltem Koch!

 

Zweiter Wettfahrtstag:
Früh am Morgen zeigte sich der Traunsee von einer anderen Seite, sogar die Einheimischen zweifelten an einer durchführbaren Wettfahrt. An den Bergen Nebelreißen und ein sehr trübes Gesamtbild.

Doch der Wetter.- und Windgott meinte es gnädig mit uns und ein, für uns kräftiger, Nord-Ost  putzte mit 4-5 Beaufort mit 6er Spitzen (25Kn) den Himmel leer. Was soll man sagen, bei diesem Panorama war das nicht der Traun.- sondern der Traumsee. Zu Beginn probierten wir eine Wettfahrt in der Altmünsterer Bucht, leider konnte der Wind hier aber nicht so angreifen wie sich die Wettfahrtsleitung das gedacht hat, also wurde umgesetzt. Dies führte zu einer sehr langen Wettfahrtspause. Der neue Kurs hatte zwar mehr Wind, wie oben geschrieben, leider kreuzten wir (Yngling und H26) den Kurs mit 49er, 29er und Lago 26. Hier hieß es aufpassen, vor allem vor den Skiffs, die sind wirklich schnell! Es konnten insgesamt 4 Wettfahrten gesegelt werden was einen 6,5h Aufenthalt auf dem Wasser bedeutete. Sehr dehydriert konnten wir mit viel Flüssigem den Wasserhaushalt im Körper ausgleichen.

Die Abendgestaltung hielten wir diesmal im Schloss Orth ab wo traditionell das Seglerfest abgehalten wird. Essen und Trinken frei, Eintritt war im Startgeld ebenfalls enthalten, hier gibt’s zwei Daumen nach oben – Geniale Livemusik!

 

Dritter Wettfahrtstag:
Noch etwas benebelt Jvom Vortag ging es um die Mittagszeit aufs Wasser. Es konnten noch 2 Wettfahrten durchgeführt werden bei denen wir besser abschnitten als die zwei Tage davor. In der letzten Wettfahrt sogar 5ter! Da habens geschaut und gefragt wie wir das machen, mit einem 35 Jahre alten Boot einige Doppelboden Gurken in die Schranken zu weisen J.

Unseren Gesamtrang konnten wir leider nicht verbessern, dazu hatten wir am zweiten Wettfahrtstag zu schlechte Ergebnisse eingefahren. Gesamt 8er von 10 Meldungen, wobei der 10te nicht kam, also vorletzter vor unserem Braunauer Duo Enti und Rudi. Immerhin 3 Punkte Rückstand auf den 7ten.

Resümee: Super Veranstaltung mit hervorragend organisiertem Umfeld! Traumwetter mit Super Wind am zweiten Tag.

*** Wir kommen wieder!  ***

 

P.S.: Die Lenzklappe war die 3 Tage zum Glück dicht

Yngling AUT-233
Helmut Haslinger / Katrin Sandmayr

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